Bad Staffelstein

Amtliche Mitteilungen

06. Aug 2020

Bekanntmachungen und Mitteilungen der Stadt Bad Staffelstein

Verabschiedung von den Mitarbeitern Hermann Meixner und Heinz Prickler

Verabschiedung Mitarbeiter in den Ruhestand

Erster Bürgermeister Kohmann verabschiedete Hermann Meixner und Heinz Prickler in den Ruhestand. Herr Meixner war 21 Jahre anfangs als Platzwart auf dem Campingplatz und später im Bauhof beschäftigt und Herr Prickler arbeitete ab 2014 in der Hauptverwaltung der Stadt Bad Staffelstein. Erster Bürgermeister Kohmann würdigte ihr Engagement und bedankte sich herzlich bei ihnen für die hervorragende Zusammenarbeit in den vielen Jahren. Dem Dank schloss sich der Personalrat an. 
Wir wünschen unseren ehemaligen Mitarbeitern, Herrn Meixner und Herrn Prickler, für ihre ruhigere Lebensphase alles erdenklich Gute.

Ausgleichsleistungen für Acker- oder Grünflächen im Wasserschutzgebiet

Das Stadtbauamt bittet alle betroffenen Bürger, die Acker- oder Grünlandflächen in den Wasserschutzgebieten der Wasserversorgungsanlagen bewirtschaften, Ihre Anträge für 2020 auf Auszahlung der Ausgleichsleistung nach der Rahmenvereinbarung zwischen dem Bayerischen Bauernverband und der Stadt Bad Staffelstein zu stellen. Für diejenigen die noch keine Anträge gestellt haben, liegen Formulare im Stadtbauamt, Oberauer Str. 13, Zi.Nr. 1.04 bereit. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Leuthäußer (09573/41-42).

Der Antrag muss bis spätestens 01.10.2020 ausgefüllt im Stadtbauamt abgegeben sein. Später eingehende Anträge können leider nicht mehr berücksichtigt werden. 

Gemeindliche Steuern und Abgaben

Es wird gebeten, nachstehend aufgeführte gemeindliche Steuern bzw. Abgaben bis zum 17. August 2020 bei der Stadtkasse Bad Staffelstein zur Einzahlung zu bringen: 

                                               Grundsteuer A und B Juli – September 2020
                                               Gewerbesteuer            Juli – September 2020                     

Für die Steuerschuldner der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen gelten die zuletzt festgesetzten Beträge des Jahres 2 0 1 9 auch für das Jahr 2 0 2 0. 

Ebenso ist der 3. Abschlag Wasser-Kanal-Gebühren (Verbrauchsgebühren) fällig. 

Nach Ablauf des Zahlungstermins müssen die rückständigen Beträge unter Anrechnung der gesetzlichen Gebühren eingehoben bzw. zwangsweise beigetrieben werden. Es wird deshalb gebeten, den Zahlungstermin einzuhalten. 

Diese Aufforderung gilt nicht für die Steuerpflichtigen, die sich dem Abbuchungsverfahren angeschlossen haben. 

Bankverbindungen der Stadtkasse Bad Staffelstein:
Sparkasse Coburg-Lichtenfels
IBAN   DE 08 7835 0000 0000 2626 00, BIC   BYLADEM1COB

Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein
IBAN   DE 40 7706 2139 0000 0234 00, BIC   GENODEF1SFF

Wespen, Bienen und Hornissen 

Wespen und Bienen: 

Für die Beseitigung von Wespen und Bienen ist jeder Eigentümer selbst verantwortlich. Für das Entfernen der Nester ist es ratsam, einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen.
Ist jedoch aufgrund der Wespen und Bienen die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht mehr gewahrt, ist die Beseitigung Aufgabe der Stadt Bad Staffelstein. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an das Stadtbauamt, Oberauer Straße 13 unter der Tel.: 09573/41-93. 

Hornissen:
Die Hornissen zählen zu den nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützten Tieren. Deshalb sind nachfolgende Punkte beim Umgang mit diesen Insekten zu beachten:

  • Hornissen sind friedliche Tiere. Sie werden nur dann aggressiv, wenn sie sich oder ihr Nest in Gefahr sehen. Menschen sollen daher in ihrem eigenen Interesse in der Nähe des Nestes Erschütterungen und hektische Bewegungen vermeiden, keinerlei Veränderungen am Nest vornehmen, die direkte Einflugschneise nicht versperren sowie möglichst einen Sicherheitsradius von vier Metern einhalten.
  • Hornissen nisten nur einmal in ihrem Nest. Sie ziehen im Herbst neue Königinnen heran, die ausfliegen und in Spalten und Ritzen überwintern. Der Rest des Staates stirbt nach den ersten Nachtfrösten ab. Das Nest ist dann leer und kann, wenn nötig, problemlos entfernt werden. 
  • Der Hornissenstich ist keineswegs so gefährlich, wie oft behauptet wird. Er ist mit dem Stich einer Biene oder Wespe vergleichbar und falls notwendig auch so zu behandeln. 
  • Das Beseitigen eines Hornissennestes ist naturschutzrechtlich verboten. In Ausnahmefällen kann bei der Regierung von Oberfranken eine Genehmigung erteilt werden. Feuerwehren und Polizei sind hierfür nicht zuständig und nicht befugt. Dem vorausgehen sollte jedoch eine Beratung durch die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Lichtenfels. Verstöße gegen die naturschutzrechtlichen Vorschriften sind bis zu 50.000,00 EUR bußgeldbewehrt. 
Allgemeine Informationen über Hornissen 

Die Hornisse (Vespa crabro) ist das größte staatenbildende Insekt unserer Heimat. Die Bestände sind durch Verfolgung und Chemieeinsatz drastisch zurückgegangen, so dass die Tiere vom Aussterben bedroht sind. Die bis vier cm großen Tiere suchen in der Nähe des Menschen nach geeigneten Nistplätzen, da diese in der freien Natur sehr selten geworden sind. Ein Hornissennest im Dachboden, der Garage oder im Schuppen muss keineswegs eine Last oder Bedrohung sein.
Wenn es Anfang Mai beginnt wärmer zu werden, erwacht die Hornissenkönigin aus ihrer Winterstarre und beginnt mit der Nahrungs- und Nistplatzsuche. Das Nest wird aus trockenem Holz gebaut, das die Königin zerkaut und mit Speichel vermischt. Anfangs sind es nur wenige Waben, in die sie dann jeweils ein Ei legt.
Aus den Eiern entwickeln sich nun die ersten Arbeiterinnen, die sich von nun an um die Brut kümmern, so dass sich die Königin ganz auf die Eiablage konzentrieren kann. Die Hornissen benötigen zur Aufzucht ihrer Brut tierisches Eiweiß. Ein großes Volk verfüttert pro Tag etwa ein halbes Kilo anderer Insekten. In der Nähe eines Hornissennestes finden sich daher auch keine Wespen. Die Hornissen selbst benötigen ausschließlich Kohlenhydrate, die sie durch Säfte von Zweigen oder Fallobst aufnehmen. Ab Mitte September entwickeln sich nun junge Königinnen und Drohnen (Männchen). Nachdem diese zur Paarung ausgeflogen sind, kehren sie nicht mehr zurück. Die Königinnen suchen sich ein Versteck, um im nächsten Jahr ein neues Volk bilden zu können. Die Drohnen und Arbeiterinnen sterben nach den ersten Frösten ab, das alte Nest ist dann leer. 

Für weitere Informationen über Hornissen steht Ihnen Frau Berels (Tel.: 09571/18-357) von der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Lichtenfels zur Verfügung.

Datenschutzhinweis

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen